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Fragen und Antworten:

Wichtige Fragen zum Kläranlagen-Fiasko in Ramsau

  1. Warum soll es keinen Anschluss an die Zentralkläranlage in Wiesenfeld geben? Man muss ja nur bis zur Schmid-Fabrik einen Kanal neu errichten.

    Ein Anschluss an Wiesenfeld bedeutet nicht, dass dies gratis wäre. Ramsau muss sich in die bestehende, alte Anlage „einkaufen“ und muss die laufenden Kosten mit zahlen. Auch für den bestehenden Kanal von Hainfeld bis Wiesenfeld muss Ramsau mit zahlen. Wir wären damit ZUSÄTZLICH an 15 Kilometern alten Kanal und an einer Kläranlage beteiligt, die ebenfalls bereits mehrere Jahrzehnte alt ist. Die Kosten für alle Reparaturen und Erneuerungen hat Ramsau anteilsmäßig mit zu tragen.

  2. Warum ist ein Anschluss nach Wiesenfeld so teuer?

    Zuerst muss ein neuer Kanal und ein neues Pumpwerk bis zur Firma Schmid gebaut werden. Weil der Kanal auch durch das Quellschutzgebiet von Hainfeld führt muss er sogar doppelwandig ausgeführt werden.
    Der Anschluss bringt neben den Kosten für unseren Anteil an der Kläranlage Wiesenfeld auch einen LAUFENDEN Kosten-Anteil an ca. 16 Kilometern Kanal, von Ramsau bis nach Wiesenfeld. In Hainfeld müsste sogar ein Anteil von über 31% für den Kanal bis zum Bauhof (3,6 Kilometer Sammelkanal mit großem Durchmesser) übernommen werden.

  3. Warum steigen die Kanalgebühren von 1,20 auf ca. 3,- Euro an, wenn wir an die Zentralanlage angeschlossen werden?

    Der von ÖVP und SPÖ gewollte Anschluss an Wiesenfeld würde in Summe mindestens 1.200.000,- Euro kosten. Dafür sollen jetzt die Gebührenzahler zur Kasse gebeten werden.

  4. Wird die Kanalgebühr auch am neuen Kanal (Haraseck bis Adamstal) steigen?

    Für die Verrechnung der Kanalgebühr gilt der Gleichheitsgrundsatz. Falls die Gemeinde den teuren Anschluss an die Zentralkläranlage beschließt, werden die Kosten auch an die Benutzer des neuen Kanales weiter verrechnet.

  5. Warum ist die alternative Kläranlage der Bürgerliste so viel günstiger?

    Unser Angebot musste zwar binnen kürzester Zeit erstellt werden, weil wir wochenlang vergeblich auf Unterlagen von der Gemeinde warten mussten. Trotzdem ist es uns gelungen, den Beweis zu erbringen, dass es auch günstiger geht als mit einer teuren überdimensionierten Anlage.
    Unser Vorschlag besteht aus einer Container-Kläranlage der bekannten und hochseriösen Firma M-U-T Umwelttechnik in Stockerau.
    Seriöse Informationen: https://www.m-u-t.at
    Diese Anlage kommt fast ohne Erdarbeiten und Beton aus. Besonders durchdacht: Teile unserer bestehenden Kläranlage können eventuell für untergeordnete Zwecke weiter verwendet werden.
    Geschätzte Investitionskosten: nur 520.000,- €, dazu Nebenkosten von geschätzt 300.000,- machen die Anlage um 50% billiger als die überdimensionierte  Vergleichsanlage  der Experten. 

  6. Warum wollen ÖVP und SPÖ unbedingt den Anschluss?

    Weil sich die Gemeinde-ÖVP und SPÖ bereits im Vorfeld auf den Anschluss nach Wiesenfeld festgelegt haben. Unser Angebot hat aber eine günstige Alternative aufgezeigt. Wenn ÖVP und SPÖ unser Angebot angenommen hätten, dann wäre das ein Gesichtsverlust und das Eingeständnis der eigenen politischen Inkompetenz.


    Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung


    Wir haben kompetente Antworten!
    Und was hat die Bürgermeisterin?
    Lassen Sie sich nicht länger täuschen!
    FRAGEN SIE NACH!
  1. Wer hat die Frist für die Verlängerung
    unserer Kläranlage 2017 versäumt?

  2. Wer wird den Schaden, der durch das versäumte
    Sanierungsprojekt entstanden ist, bezahlen?

  3. Welche „Unwahrheiten“ verbreiten wir?
    Und darf man amtliche Nachrichten zur politischen
    Meinungsmache  zweckentfremden?

  4. Wir, die Bürgerliste,  haben in Eigenregie eine alternative, günstigere Anlage projektiert. Welche Alternativen zum Anschluss hat SIE ausgearbeitet?

  5. Warum gibt die Bürgermeisterin im Rahmen der Gemeinderatssitzung zu:
    „Ich habe das (Anschlussvariante) auch berechnet und bin auf  € 2,50/m² (zukünftige Kanalgebühr) gekommen.“
    aber warum laviert sie dann in den „Amtlichen Gemeindenachrichten“ nur etwas von „...bemühen...“ und „...geringstmögliche Erhöhung...“? Was soll diese Verniedlichung der drohenden Gebührenexplosion?

  6.  Was GENAU bedeutet eine „geringstmögliche“ Erhöhung der Gebühren?
    Verdoppelung? Verdreifachung?


  7. Warum muss jetzt sogar das Kanalrohr vom Landstal bis Hainfeld erneuert und vergrößert werden - und die Mehrkosten dafür unsere Hausbesitzer und Mieter zahlen? Wo man doch bisher immer nur  "eh nur bis zum Schmid graben" muss?

Zusammenfassung: trotzdem wir eine ca. um die Hälfte billigere eigene Kläranlage angeboten haben, bleiben Schwarz und Rot bei ihrem Anschluss nach Wiesenfeld.

Dieser Kanal-Irrsinn muss gestoppt werden!
Wir setzen uns weiterhin für eine günstigere Lösung ein.